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Faltstores kaufen und einbauen: 6 wichtige Kostenfaktoren

Faltstores kaufen und einbauen Kosten

Faltstores kaufen und einbauen: Die Kosten im Überblick

Es ist ein Samstagmorgen im Juni, kurz nach acht Uhr, und Sabine Kettler liegt bereits wach, weil die Sonne ungehindert durch das große Wohnzimmerfenster ihrer neuen Wohnung fällt. Die Vormieter hatten keine Fensterdekoration hinterlassen, und seit dem Einzug vor drei Wochen wacht sie jeden Morgen mit dem Gefühl auf, in einem Gewächshaus zu schlafen. Beim Frühstück tippt sie „Faltstores kaufen und einbauen Kosten“ in die Suchleiste ihres Handys und stößt auf eine Preisspanne, die von neun Euro bis über dreihundert Euro reicht. Genau an diesem Punkt beginnt für viele Wohnungsbesitzer und Mieter die eigentliche Recherche – denn die Frage ist nicht nur, welcher Stoff am besten zum Sofa passt, sondern welche Kosten am Ende tatsächlich auf einen zukommen, wenn man Faltstores kauft und fachgerecht einbaut.

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Die verschiedenen Preiskategorien von Faltstores

Der erste Schritt, den auch Sabine macht, ist das genaue Ausmessen der Fenster. Faltstores werden entweder auf Maß gefertigt oder als Konfektionsware in Standardgrößen verkauft, und dieser Unterschied schlägt sich unmittelbar im Preis nieder. Ein einfacher Faltstore von der Stange, wie er in Baumärkten oder Einrichtungshäusern zu finden ist, kostet je nach Größe und Verdunklungsgrad zwischen fünfzehn und fünfzig Euro. Wer hingegen ein Fenster mit ungewöhnlichen Maßen hat, wie es bei Altbauwohnungen oder Dachschrägen häufig vorkommt, muss auf Maßanfertigungen zurückgreifen, die je nach Stoffqualität, Lichtdurchlässigkeit und Zusatzfunktionen wie Verdunklung oder Hitzeschutz schnell bei achtzig bis zweihundert Euro pro Fenster landen. Hochwertige Modelle mit Kassettensystem, bei dem die Oberschiene den Stoff sauber verdeckt, oder mit motorisiertem Antrieb können sogar dreihundert Euro und mehr kosten. Sabine entscheidet sich für die mittlere Kategorie: Maßanfertigung, aber ohne Motor, weil sie den Aufpreis für die Fernbedienung nicht rechtfertigen kann.

Bei der Auswahl des Befestigungssystems zeigt sich schnell, dass hier bereits die Weichen für die spätere Einbausituation gestellt werden. Klemmträger, die ohne Bohren auskommen und einfach in den Fensterrahmen geklemmt werden, sind die unkomplizierteste und günstigste Variante und eignen sich besonders für Mietwohnungen, in denen keine Löcher in den Rahmen gebohrt werden dürfen. Diese Klemmfix-Systeme sind meist schon im Kaufpreis enthalten und erfordern keinerlei handwerkliches Geschick – ein Schraubendreher reicht oft aus, um die Halterungen zu fixieren. Wer hingegen eine dauerhafte und besonders stabile Lösung sucht, etwa für große Fensterflächen oder Fenster, die häufig geöffnet und geschlossen werden, kommt um eine Bohrmontage in die Wand oder die Fensterlaibung nicht herum. Diese Variante ist zwar technisch anspruchsvoller, bietet aber mehr Halt und lässt sich auch bei schweren, blickdichten Stoffen zuverlässig einsetzen. Sabine, deren Fenster aus Kunststoff sind und deren Mietvertrag keine Einschränkungen bei kleinen Bohrlöchern vorsieht, entscheidet sich für die Bohrmontage, weil sie den Stores auch bei geöffnetem Fenster nutzen möchte.

In diesem Zusammenhang lohnt sich auch ein Blick auf diesen Artikel zum Thema: Bestandssanierung Kosten pro Quadratmeter.

Damit stellt sich die nächste Frage: Soll sie den Einbau selbst übernehmen oder einen Fachbetrieb beauftragen? Wer handwerklich einigermaßen begabt ist und über eine Bohrmaschine sowie eine Wasserwaage verfügt, kann einen Faltstore in der Regel innerhalb von zwanzig bis vierzig Minuten pro Fenster montieren. Die Anleitungen der Hersteller sind mittlerweile so detailliert, dass auch Laien kaum Probleme haben sollten, sofern die Wand oder der Rahmen stabil genug ist. In diesem Fall entstehen abgesehen vom Kaufpreis des Stores keine weiteren Kosten. Anders sieht es aus, wenn man den Einbau einem Fachbetrieb überlässt, was sich vor allem bei sehr großen Fenstern, ungewöhnlichen Materialien wie Naturstein oder bei motorisierten Systemen mit Elektroanschluss empfiehlt. Handwerker berechnen für die Montage eines Faltstores je nach Region und Aufwand zwischen fünfzehn und vierzig Euro pro Fenster, wobei bei einer Beauftragung mehrerer Fenster gleichzeitig oft Mengenrabatte möglich sind. Bei motorisierten Anlagen, die einen Elektroanschluss benötigen, können zusätzlich Kosten für einen Elektriker anfallen, die sich je nach Aufwand zwischen fünfzig und hundertfünfzig Euro bewegen, insbesondere wenn neue Leitungen verlegt werden müssen.

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Ein Aspekt, der in vielen Kostenaufstellungen untergeht, aber in der Praxis durchaus relevant ist, betrifft die Anzahl der Fenster in einer Wohnung oder einem Haus. Während sich die Kosten für ein einzelnes Fenster im Wohnzimmer noch übersichtlich kalkulieren lassen, summieren sich die Ausgaben bei einer kompletten Ausstattung mehrerer Räume schnell auf mehrere hundert bis über tausend Euro. Sabine rechnet in ihrem Fall mit sechs Fenstern in der gesamten Wohnung – Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche und Bad – und kalkuliert bei einem Durchschnittspreis von hundertzwanzig Euro pro Faltstore inklusive Montagematerial mit rund siebenhundert Euro Gesamtkosten, sofern sie den Einbau selbst übernimmt. Würde sie stattdessen einen Fachbetrieb beauftragen, kämen bei sechs Fenstern noch einmal zwischen neunzig und zweihundertvierzig Euro an Montagekosten hinzu. Wer zusätzlich auf Verdunklungsstoffe oder Hitzeschutzbeschichtungen setzt, die vor allem in Dachgeschosswohnungen oder südseitig gelegenen Zimmern sinnvoll sind, sollte pro Fenster mit einem Aufschlag von zehn bis zwanzig Prozent gegenüber Standardstoffen rechnen.

Passend dazu haben wir einen weiteren Beitrag zum Thema: Heizung Notdienst worauf achten.

Am Ende entscheidet sich Sabine für einen Mittelweg, der viele Käufer in einer ähnlichen Situation überzeugt: Sie bestellt die Faltstores nach Maß bei einem Online-Anbieter, der neben dem Stoff auch passendes Montagematerial mitliefert, und übernimmt den Einbau an einem verlängerten Wochenende gemeinsam mit ihrem Partner selbst. Für die sechs Fenster gibt sie insgesamt etwas mehr als sechshundertfünfzig Euro aus, spart sich dadurch die Montagekosten und lernt nebenbei, wie unkompliziert sich moderne Klemm- und Bohrsysteme mittlerweile anbringen lassen. Wer weniger Zeit oder handwerkliches Geschick mitbringt, fährt mit der Beauftragung eines Fachbetriebs zwar teurer, dafür aber sicherer und ohne das Risiko schiefer Bohrlöcher. Am Ende zeigt sich, dass die Kosten für Faltstores kein starrer Wert sind, sondern von der Anzahl der Fenster, der gewählten Stoffqualität, dem Befestigungssystem und der Entscheidung zwischen Eigenmontage und professionellem Einbau abhängen – und dass sich mit etwas Recherche und realistischer Einschätzung der eigenen Fähigkeiten für jedes Budget eine passende Lösung finden lässt.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viel kosten Faltstores im Durchschnitt?

Die Kosten für Faltstores variieren stark, liegen aber im Durchschnitt zwischen 15 und 300 Euro, abhängig von Größe, Material und Funktion.

Kann ich Faltstores selbst einbauen?

Ja, viele Faltstores sind einfach zu montieren und können ohne Fachkenntnisse in 20 bis 40 Minuten pro Fenster installiert werden.

Was kostet der Einbau durch einen Fachbetrieb?

Die Montage durch einen Fachbetrieb kostet je nach Region zwischen 15 und 40 Euro pro Fenster, wobei Mengenrabatte möglich sind.

Wie beeinflusst die Fensteranzahl die Gesamtkosten?

Die Kosten summieren sich schnell, insbesondere bei mehreren Fenstern. Bei sechs Fenstern können die Gesamtkosten leicht über 700 Euro liegen.

Sind Maßanfertigungen teurer als Standardgrößen?

Ja, Maßanfertigungen sind in der Regel teurer, da sie speziell für Ihre Fenster angefertigt werden und zwischen 80 und 200 Euro kosten können.